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Halbseitenlähmung


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Halbseitenlähmung – eine komplexe, neurologische Folgeerscheinung

Hemiplegie bzw. Halbseitenlähmung oder teilweise Lähmung bedeutet eine Hälfte (links oder rechts) des Körpers, d.h. Mobilitätsverlust und Änderung des Muskeltonus auf einer Seite des Körpers.

Abhängig von der Erhöhung oder Abnahme des Muskeltonus, kann Hemiplegie bzw. Halbseitenlähmung spastischen sein oder nicht.

Das motorische Defizit entsteht wegen einer Verletzung des Pyramidenpfads, dem Bündel von Nervenfasern, die von der Großhirnrinde zu den verschiedenen Ebenen des Rückenmarks verläuft und den Befehl der Muskelkontraktion absenden.

Am häufigsten tritt diese Verletzung nach einem Schlaganfall auf (ischämischen oder hämorrhagische), nach einem Kopftrauma, Gehirntumor oder einer Infektion des zentralen Nervensystems.

Der Verlust der Zentralen Steuerung und die Änderung des Muskeltonus verändern auch die normale Bewegung und ruft unterschiedliche Schwierigkeitsgrade der Tätigkeit des Patienten vor; halte Stehen, Gehen, Ernährung, Anziehen, Körperpflege.

Neben Bewegungsdefizite treten auch andere Störungen der normalen Funktionen auf wie: Gleichgewichtsstörungen, Koordinationsstörungen, Verlust der Kontrolle über die analen Schließmuskeln, Muskel-und Skelettschmerzen, Schwierigkeiten beim Schlucken (Dysphagie), Sensibilitätsstörungen, Störungen der Wahrnehmung und der Kommunikation (Aphasie, Dysarthrie), Sehstörungen (Hemianopsie), Gesichtslähmung , Persönlichkeitsstörungen und emotionale Störungen (psychische Instabilität und Depression), kognitive Störungen (Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Denkvermögen) in schweren Fällen kann sogar Demenz auftreten.

Der Zustand der Patienten neigt dazu, sich im Laufe der Zeit zu verbessern, aber die Erholung der Funktionen und deren Wiederherstellung hängt in erster Linie von äußerer Unterstützung ab (Rehabilitation Behandlung und Unterstützung von Familien).

Abschließend bedeutet Hemiplegie der Auftritt von Schwächen in den verschiedenen Systemen, mit Entstehen einer komplexen Struktur der Behinderung, wodurch die Notwendigkeit auftritt, für eine frühzeitige Behandlung und Rehabilitation des Patienten und die Verpflichtung zur Einrichtung eines konkreten Zeitplan, um positive Ergebnisse zu erhalten, die den funktionellen Zustand verbessern, Folgeerscheinungen und Komplikationen vermeiden, ein höheres Maß an funktionaler Unabhängigkeit, in der Gesellschaft, Familie und im Beruf erlauben und die Steigerung der Lebensqualität damit erzielen.

Die Erholung eines Hemiplegikers hängt von dessen Einfügen in einem komplexen und individualisierten Rehabilitationsplan, beginnend in der Intensivstation und weiter mit einem medizinischen Rehabilitationsplan, auch in der Wohnung des Patienten.

Studien zeigen, dass Verspätungen von mehr als 2 Monate der Rehabilitation die effektive Dauer der Rehabilitation verdoppeln. In den ersten 6-8 Monaten nach dem Anfang der Krankheit ist Rehabilitation permanent notwendig. Es empfiehlt sich, einen täglichen Zeitplan von 1-2 Stunden in einer oder zwei Stufen durchzuführen, mindestens 5 Tage/ Woche, wenigstens in den ersten 2-3 Monaten nach dem Debut. Später, falls die Erholung gut verläuft und das Rehabilitationsprogramm des Patienten gut abläuft, können die Überwachten Sessionen 2 mal /Woche für wenigstens 1 Jahr durchgeführt werden (Meinung der Experten).

Die Bedeutung der Rehabilitationstherapie ist enorm, sowohl in Bezug auf direkte Vorteile für den Patienten als auch in Bezug auf die Gesellschaft, da der Patient in der Lage ist, unabhängig zu handeln, sich selbst zu pflegen und manchmal sogar produktive Tätigkeit zu leisten.

Die Rehabilitation eines Hemiplegikers erfordert Teamarbeit, wo jeder Spezialist eine Rolle zu spielen hat, und ebenso wichtig: die Mitarbeit des Neurologen, des Rehabilitationssexperten, des Psychologen, Therapeuten, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Orthese-Experten.

Die Behandlung des Rehabilitationsaufwandes konzentriert sich in erster Linie auf die Verwaltung und Reduzierung der Behinderung.

In dieser Kette ist die Diagnose das erste Glied, so dass danach sowohl die Rehabilitations-Strategie als auch mögliche Beschränkungen in der Rehabilitation festgelegt werden können.

Für die Aufstellung eines Rehabilitationsplans ist eine richtige und rechtzeitige Diagnose kritisch, sowie auch die gut eingeleitete Medikation, die Identifizierung von Defiziten und Behinderungen aber auch der individuellen Einschränkungen (bereits bestehende Pathologie), gefolgt von der Festlegung und Anpassung von therapeutischen Maßnahmen, entsprechend der optimalen Ziele eines jeden Patienten.

Der Patient nimmt aktiv mit allen Mitgliedern des Rehabilitationsteam und der Familie teil. Der Plan wird verbessert und aktualisiert, entsprechend der Evolution des Patienten im Laufe der Behandlung.

Der Erfolg der Therapie ist weitgehend durch den Grad der Kooperation des Patienten bedingt, wir müssen es schaffen, den Patienten zu mit der Krankheit zu „versöhnen“ , ihm beizubringen, was für diese Krankheit Rehabilitation bedeutet und wie er die Instrumente benützen kann, die ihm zur Verfügung stehen, um die krankheitsinduzierte Behinderung zu kontrollieren und zu verbessern.

Das Hauptziel der Behandlung ist das Erwerben der Unabhängigkeit und die Erhöhung des Lebenstandards des Patienten.

Die allgemeinen Ziele der Behandlung sind:

  1. Schmerzlinderung

  2. Kontrolle der Krampfanfälle

  3. Erhöhung der Beweglichkeit der Gelenke, der Muskelkraft und der Ausdauer

  4. Verbesserung der schlechten Haltungen des Rumpfes und der betroffenen Glieder

  5. Die Erhöhung und Verbesserung der Haltungskontrolle, des Gleichgewichtes, der Koordination und der richtigen Bewegungsbilder.

  6. Erhöhte Bewegungskontrolle, Wiederherstellung / Verbesserung der richtigen Bewegungsverläufe

  7. Aufrechterhaltung- Leistungssteigerung für nicht-betroffene Gliedmaßen

  8. Erlernen der palliative Bewegungen.

  9. Wieder Gehen lernen

  10. Wiedererlernen der Sensibilität, Wiedererlernen des Sprechens, Neuanlernen der Hand, Rückgewinn der Fertigkeiten, Wiedererlernen der Schließmusklekontrolle, Wiedergewinn der Bewegungsautomatisierung, Erhöhung und Anpassung der Anstrengungsfähigkeit;

 

Behandlungsmittel sind:

a. Medikation von dem Neurologen und dem Kardiologen

b. Physische-körperliche Behandlung;

Therapeutische Massage: Beruhigend oder Stärkend

Schmerzlindernde Elektrotherapie: Nieder- und Mittelfrequenzströme, Ultraschall, Kurzwellentherapie, Lasertherapie , ShockWave-Therapie
– Krampfbehandlung: Huffschmidt Ströme, MDF
– Elektro-Stimulierung: Strom von niedriger und mittlerer Frequenz
– Physiotherapie: Haltungskorrektur und Prävention, passive Kt, aktiv passive Therapie (FNP Techniken) oder mit besonderen Geräten
– Beschäftigungstherapie
– Hilfsgeräte – Orthese, Rahmen, Gehstock
c. Wiedererlernen des Sprechens
d. kognitive Erholung
e. Psychologische Betreuung

Der Patient erhält ein Behandlungsblatt in dem der Rehabilitationsplan zusammen mit den festgelegten Verfahren von den Teammitgliedern nach der klinischen Bewertung aufgezeichnet sind.

Die Dauer der Behandlung beruht auf der Komplexität und Compliance-Defizite und der Patientenbeteiligung im therapeutischen Prozess.

Intensität und Rhythmus von Behandlungsverfahren sind jeweils angepasst. Die minimale und maximale Zeit für jedes Verfahren ist individuell auf die Toleranz und Ertragsfähigkeit des Patienten ausgerichtet, die ihrerseits von der Ernsthaftigkeit der Defizite abhängen, den ärztlichen Angaben, dem mentalen Zustand und dem funktionalen Niveau.

Einschlusskriterien für die Behandlung sind: Patienten mit spastischen Hemiparese die 2 Monate – 4 Jahre alt ist, die keine psychiatrische Vorgeschichte aufweisen, mit ausreichender kognitiven Funktion und erhaltener Sprachfunktion, akzeptabler Annahme der Rehabilitationsmaßnahmen.

Ausschlusskriterien sind: Patienten mit schwerem kognitiven und Kommunikationsdefizit oder Compliance-Anforderungen die nicht an das Rehabilitationsprogramm angepasst sind.

Zum Zeitpunkt der Diagnose verwenden wir zusammen neben der klinischen Untersuchung auch diese Bewertungstests: FIM Skala (Functional Independence Measure) und die Bewertung der täglichen Aktivitäten ADL (Tätigkeiten des täglichen Lebens) und IADL (Instrumentale Tätigkeiten des täglichen Lebens), um die funktionelle Unabhängigkeit zu beurteilen, die VAS Skala für Schmerzen, die modifizierte Ashworth Skala für Spastik, FAC Skala für die Beurteilung des Ganges, Rankin-Skala und Bilanzblatt des gelähmten Patienten, MMSE Test (Mini Mental State Evaluation) für die Beurteilung der kognitiven Fähigkeiten, sowie auch Tests für die Compliance und das Vertrauen der Patienten.

Für die Anwendung der Behandlungen verwenden wir: Elektrotherapie -Geräte zur Erzeugung von Nieder- und Mittelfrequenzströmen, Ultraschall und Kurzwellen- Geräte, Geräte für die Lasertherapie und Shockwave-Therapie , Geräte um niederfrequente Magnetfelder zu erzeugen; Raum und Ausstattung für Physiotherapie: Tisch, Spalier, Fahrradergometer, Kurbel, Tisch für Ergotherapie, Geräte und Ausrüstung für die Prüfung und Wiederherstellung der Empfindlichkeit und der Fertigkeit, Blutdruckmessgerät für die Blutdrucküberwachung während der Behandlung.

Die Kombination der spezifischen neurologischen Medikation mit den Reha-Verfahren verbessern die Defizite, vermeiden Komplikationen und beschleunigen das Erreichen bestimmter Funktionsparameter, die für einen gewissen Grad an Unabhängigkeit sprechen.

Einschlusskriterien des Patienten mit AVC in ein komplexes Rehabilitationsprogramm (Brandstater in deLisa): 1. Stabiler neurologischer Zustand;
2. Bedeutender, persistenter neurologischer Defizit
3. Behinderung, die wenigstens 2 der folgenden Kategorien beeinflussen: Mobilität, Selbstpflege, Kommunikation, Schließmuskelkontrolle, Schluckfähigkeit ;
4. Ausreichende kognitive Funktion zum Lernen;
5. Ausreichende Kommunikationsfähigkeit, um mit Therapeuten zu arbeiten;
6. Ausreichende körperliche Stärke, um das aktive Programm zu tolerieren;
7. Erreichbare therapeutische Ziele.

Die Kombination der spezifischen neurologischen Medikation mit den Reha-Verfahren verbessern die Defizite, vermeiden Komplikationen und beschleunigen das Erreichen bestimmter Funktionsparameter, die für einen gewissen Grad an Unabhängigkeit sprechen.

Einschluskriterien des Patienten mit AVC in ein komplexes Rehabilitationsprogramm (Brandstater in deLisa):

1. Stabiler neurologischer Zustand;
2. Bedeutender, persistenter neurologischer Defizit
3. Behinderung, die wenigstens 2 der folgenden Kategorien beeinflussen: Mobilität, Selbstpflege, Kommunikation, Schließmuskelkontrolle, Schluckfähigkeit ;
4. Ausreichende kognitive Funktion zum Lernen;
5. Ausreichende Kommunikationsfähigkeit, um mit Therapeuten zu arbeiten;
6. Ausreichende körperliche Stärke, um das aktive Programm zu tolerieren;
7. Erreichbare therapeutische Ziele.
Wie viele andere neurologische Erkrankungen ist auch Hemiplegie durch langsame Verschlechterung der Defizite gekennzeichnet, wobei die Rehabilitationsmaßnahmen in diesem Fall um ein gewisses Maß an Autonomie und Verzögerung der lebensbedrohlichen Komplikationen zu erzielen.

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